Home > Hilfe & Services
Jugendgeldaktion April

Wissen: Geldanlage für Kinder und Jugendliche

So sparen Sie sicher für den Nachwuchs

Zum 18. Geburtstag ein kleines Vermögen übergeben, den Start ins Erwachsenenleben finanziell unterstützen oder größere Wünsche wie Reisen oder den Führerschein mitfinanzieren: Solche Motive leiten Eltern, manchmal auch Großeltern, die früh anfangen, für Kinder und Jugendliche zu sparen.

Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld –
diese Anlageprodukte gibt es auch für Kinder

Eines vorweg: Nur die gesetzlichen Vertreter, also in der Regel die Eltern, dürfen im Namen von Minderjährigen Konten eröffnen. Andere Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Geld schenken oder für sie sparen wollen, müssen sich also mit deren Eltern abstimmen.

Doch welche Produkte eignen sich, um für den Nachwuchs Geld zurückzulegen? Vielen Erwachsenen fällt wahrscheinlich zunächst das klassische Sparbuch ein, weil sie früher selbst eines hatten. Der Vorteil: Der Prozess des Sparens ist in einem physischen Sparbuch gut zu verstehen. Kinder lernen, dass sich regelmäßige Einzahlungen zu einem größeren Guthaben summieren und Zinsen diese Summe wachsen lassen. Eng verwandt sind Sparpläne mit monatlichen Raten, die auf ein Sparkonto fließen. Der Nachteil: Die Zinsen sind meist sehr niedrig.

Ebenfalls beliebt: Tagesgeld oder Festgeld für Kinder und Jugendliche. Diese Produkte nehmen es an Sicherheit mit dem Sparbuch auf – bringen jedoch meist höhere Zinsen und nutzen den Zinseszins. Ein Beispiel: Wer monatlich spart und zum Beispiel 50 Euro ab Geburt bis zum 18. Geburtstag für den Nachwuchs anlegt, zahlt insgesamt 10.800 Euro ein. Bei einem Zinssatz von 2,5 Prozent stehen jedoch am Ende über 13.600 Euro auf dem Konto! Wer die Gesamtsumme von 10.800 Euro bereits für das Baby fest anlegt, verschenkt beim gleichen Zinssatz zum Eintritt ins Erwachsenenleben sogar rund 16.800 Euro.

Anlageentscheidung für Kinder: Sicherheit vs. Rendite

Für welches Anlageprodukt sich Eltern eines Kindes entscheiden, hängt von den Antworten auf zwei Fragen ab: Wie sicher und kalkulierbar muss die Sparanlage sein? Wie wichtig ist die Möglichkeit, eine höhere Rendite zu erzielen? 

Geht es vor allem um Sicherheit (Stichwort „mündelsicher“), fällt die Wahl in der Regel auf Sparbücher, Tagesgeld oder Festgeld. Denn für solche Produkte greift die in Europa geltende Einlagensicherung: Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank ist das Vermögen geschützt, auch wenn das Kreditinstitut pleitegeht. Voraussetzung dafür ist, dass die Bank Mitglied eines europäischen Einlagensicherungssystems ist. Zudem lässt sich während der Ansparphase gut planen, über welchen Betrag das Kind zu seinem 18. Geburtstag verfügen wird.

Für Fonds, Aktien, ETF-Sparpläne oder Anleihen gilt die Einlagensicherung übrigens nicht. Zudem unterliegen Wertpapiere Kursschwankungen und sind als Anlage für ein Kind entsprechend weniger berechenbar.

Tagesgeld oder Festgeld für Kinder und Jugendliche – so funktioniert‘s

Viele Eltern nutzen die sicheren Produkte Tagesgeld und Festgeld, um wahlweise mit fixen Monatsraten für ihre Kinder zu sparen oder größere Geldgeschenke – zum Beispiel von Verwandten – anzulegen.

  • Ein Tagesgeld-Konto für Minderjährige richten Eltern für Babys, Kleinkinder oder Jugendliche ein, wenn sie Wert auf eine tägliche Verfügbarkeit legen. Es eignet sich für einmalige Einzahlungen oder monatliches Sparen. Das Guthaben wird mit einem variablen Zinssatz verzinst.
    Bei der NIBC zeigt ein Rechner, wie viel Geld Sie bei diesem Produkt zu den aktuellen Zinsen und Konditionen erwarten können.
  • Das Festgeld für Minderjährige ist geeignet, wenn Eltern einen fixen Betrag über mehrere Jahre fest anlegen wollen. Dabei gilt in der Regel ein Mindesteinlagebetrag (z. B. 1.000 Euro) und eine fix gewählte Laufzeit (z. B. zwischen zwei und zehn Jahren), nach der sich der Zinssatz richtet.
    Mit einem Rechner wie dem der NIBC finden Sie heraus, wie sich die Festgeld-Anlage zu den aktuellen Zinsen und Konditionen entwickelt.
  • In vielen Fällen empfiehlt es sich, Tagesgeld und Festgeld für Minderjährige zu kombinieren – wie in einem klassischen Sparvertrag: Regelmäßige, zum Beispiel monatliche Sparraten fließen dann auf das Tagesgeldkonto. Größere Beträge sind ggf. – je nach geltendem Zinssatz – auf einem Festgeldkonto besser aufgehoben. Über die Anlage entscheiden bis zur Volljährigkeit des Kindes die Eltern oder gesetzlichen Vertreter, die das Konto eröffnet haben.

Sie möchten mehr über Tagesgeld und Festgeld für Kinder und Jugendliche wissen? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wie viel Geld sollte man für ein Kind sparen?

Um den 18. Geburtstag herum oder zu Beginn von Ausbildung und Studium entstehen häufig höhere Kosten: Ihr Kind möchte den Führerschein machen, muss die Kaution für eine erste eigene Wohnung aufbringen oder will eine längere Reise unternehmen – dabei geht es jeweils um mehrere Tausend Euro. Deswegen fangen viele Eltern frühzeitig an, monatlich Geld für das Kind zu sparen oder größere Geldgeschenke zurückzulegen.

Jugend-Tagesgeld aktuell
2,75%

Zinsen p.a.
Jugend-Festgeld bis zu
2,75%

Zinsen p.a.
Wie viel Geld sollte man für ein Kind sparen?

Um den 18. Geburtstag herum oder zu Beginn von Ausbildung und Studium entstehen häufig höhere Kosten: Ihr Kind möchte den Führerschein machen, muss die Kaution für eine erste eigene Wohnung aufbringen oder will eine längere Reise unternehmen – dabei geht es jeweils um mehrere Tausend Euro. Deswegen fangen viele Eltern frühzeitig an, monatlich Geld für das Kind zu sparen oder größere Geldgeschenke zurückzulegen.

Welche Geldanlage ist für mein Kind geeignet? Wie spare ich am besten für ein Kind?

Für Kinder und Jugendliche gibt es ähnliche Anlageformen wie für Erwachsene. Besonders sichere Geldanlagen sind Tagesgeld, Festgeld oder andere Sparkonten, die bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt sind. Zusätzlich liegen beim Festgeld Laufzeit und Zinssatz fest, so dass sich besser kalkulieren lässt, welcher Betrag zum 18. Geburtstag zur Verfügung steht.

Wer darf ein Konto für ein Kind anlegen? Können Großeltern ein Konto für ihre Enkel einrichten?

Nur die gesetzlichen Vertreter, das sind in der Regel die Eltern, dürfen Konten für Minderjährige anlegen. Wenn Großeltern oder andere Verwandte für Kinder und Jugendliche sparen möchten, müssen sie sich daher mit den Eltern abstimmen und in Erfahrung bringen, ob monatliche Überweisungen durch andere Erwachsene auf ein Tagesgeldkonto möglich sind. Größere Geldbeträge können die Eltern oder gesetzlichen Vertreter für ein Kind als Festgeld anlegen.

Wer kann auf ein Konto für Minderjährige Geld überweisen?

Auf ein Tagesgeldkonto für Minderjährige können die Eltern oder gesetzlichen Vertreter, die das Konto eingerichtet haben, einzahlen. In manchen Fällen ist das auch für andere Erwachsene, beispielsweise die Großeltern möglich. So können Geldgeschenke zum Beispiel zur Konfirmation oder zum Geburtstag den Weg aufs Tagesgeldkonto finden.
Über ein Festgeldkonto können nur die Berechtigten verfügen – also in der Regel die Eltern bzw. die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber ab dem 18. Geburtstag. Wenn Großeltern oder andere Verwandte einen größeren Geldbetrag für ein Kind fest anlegen wollen, müssen sie sich daher mit den Eltern abstimmen.

Wie viel Zinsen gibt es auf einem Festgeldkonto für Minderjährige?

Die Zinsen beim Festgeld richten sich nach der Laufzeit und der allgemeinen Zinsentwicklung.
Welche Konditionen aktuell beispielsweise bei der NIBC gelten, erfahren Sie unter: https://www.nibc.de/sparen-anlegen/jugend-festgeld/. Hier können Sie im Rechner auch kalkulieren, wie sich heute angelegtes Festgeld entwickelt.

Wie viel Zinsen gibt es auf einem Tagesgeldkonto für Minderjährige?

Die Zinsen beim Tagesgeldkonto sind flexibel, sie können steigen oder fallen.
Den aktuellen Zinssatz für das Tagesgeld der NIBC erfahren Sie unter https://www.nibc.de/sparen-anlegen/jugend-tagesgeld/. Im Rechner auf der Seite können Sie den Ertrag für das laufende Jahr mit dem aktuellen Zinssatz kalkulieren.

Wie sicher sind Tagesgeld und Festgeld?

Tagesgeld und Festgeld vermehren sich durch Zins und Zinseszins. Ein Kursverlust, wie es ihn zum Beispiel bei Aktien gibt, ist ausgeschlossen. Zusätzlich sind Tages- und Festgeldanlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt.

Wem gehört das Geld auf einem Konto für Minderjährige?

Der Betrag auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto gehört den Kontoinhabern, also dem Kind, auf dessen Namen das Konto eingerichtet wurde. Bis zu seinem 18. Geburtstag kann es jedoch nicht ohne die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter – meist sind das die Eltern – darüber verfügen. Umgekehrt dürfen die Eltern das Guthaben nicht für sich nutzen, auch wenn sie als Vertreter über das Konto verfügen.

Ab wann können Kinder und Jugendliche über das Geld auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto verfügen?

Mit dem 18. Geburtstag erhalten Kinder und Jugendliche eigene Zugangsdaten und damit Zugriff auf die Konten, die in ihrem Namen eröffnet wurden. Sie benötigen dann keine Zustimmung ihrer Eltern, um über ihr Guthaben zu verfügen. Die gesetzliche Vertretungsvollmacht der Eltern entfällt.

Unsere NIBC Kinder- und Jugend-Produkte auf einen Blick:

4122

Jugend-Tagesgeld

  • Regelmäßiges Sparen möglich
  • Tägliche Verfügbarkeit
  • Jahresabschluss am 30.12.
4121

Jugend-Festgeld

  • Attraktive Zinsen
  • Laufzeiten 2 bis 10 Jahre
  • Fester Zinssatz
  • Schon ab € 1.000
Top